Auf Fehlstellungen des Fußes sollte rechtzeitig reagiert werden!
Untersuchungen zeigen, dass bis zu 75 % der Finnen eine Fehlstellung der Füße aufweisen. Die Fehlstellungen sind erblich oder entstehen mit der Zeit. Harte und gleichmäßige Unterlagen und das Schuhwerk passivieren die Fußmuskeln, deren Aufgabe es ist, das Fußgewölbe zu stützen und den Fuß in der richtigen Stellung zu halten.
Überpronation
Die Überpronation ist die meist verbreitete Fehlstellung des Fußes. Man spricht von Überpronation, wenn sich beim Gehen das Sprunggelenk übertrieben nach innen bewegt. Überpronation lässt sich zum Beispiel an älteren Schuhen erkennen, die nach einiger Zeit „schief getreten” aussehen. Die Footbalance-Fußanalyse deckt zur Überraschung vieler Kunden konkret Fehlstellungen auf.
Das Wissen über die Stellung des eigenen Fußes ist oft gering. Bei der Überpronation dreht sich das Fersenbein nach innen, das Längsgewölbe senkt sich, Schienbein, Oberschenkelknochen und Hüfte drehen sich nach innen und verursachen ein Kippen der Hüfte nach vorne. Mögliche Schäden sind Überdehnung und Entzündung der Plantarfaszie, Schmerzen des Mittelfußes, Probleme mit der Achillessehne, Muskelkompressionssyndrom, Schmerzen an der Knieinnenseite und Entzündungen der Hüftschleimhäute.
Supination
Supination ist das Gegenteil von Überpronation, d. h., das Sprunggelenk dreht sich zu weit nach außen. Dies verhindert die normale Federbewegung des Sprunggelenks, die Pronation. Die Supination vermindert die natürliche Dämpfung des Fußes. Bei der Supination dreht sich das Fersenbein nach außen, das Längsgewölbe ist oft überbetont, Schenkel, Schenkelknochen und Hüfte drehen sich nach außen und verursachen ein Kippen der Hüfte nach hinten. Gewöhnlich treten Rückenschmerzen auf Grund der erhöhten Aufprallkräfte auf sowie die Zunahme der Pronation des Mittelfußes. Eine Überbelastung auf die Muskeln ist die Folge.
